40 Jahre Kirchengebäude Gemeinde Ildehausen

Die Gemeinde Ildehausen feierte ein besonderes Jubiläum. Seit nun schon etwas mehr als 40 Jahren befindet sich das eigene Kirchengebäude Am Wortkamp 10. Jetzt wurde dieses besondere Ereignis am 11. Oktober 2015 im Kreise der heutigen Gemeinde und vieler ehemaliger Schwestern und Brüder mit einem besonderen Gottesdienst und anschließendem Beisammensein im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert.

Die Gemeinde Ildehausen feiert seit ca. 1922 eigene Gottesdienste in Ildehausen. Waren es anfangs gemietete Räumlichkeiten, konnte im Laufe des Jahres 1974 endlich eine eigene Versammlungsstätte errichtet werden. Grund genug für die Gemeinde, diesen Tag jetzt "nachträglich" zu feiern. Eingeladen waren auch ehemalige Ildehäuser, die einmal zur Gemeinde gehört haben, aber inzwischen weit verstreut ihr neues Zuhause gefunden haben. Der gemeinsame Gottesdienst wurde vom Gemeindevorsteher, Evangelist Eberhard Fengler, durchgeführt. Er war erfreut, nahezu 100 Gläubige in der Kirche begrüßen zu können, davon ca. 25 ehemalige Ildehäuser.

Der Gottesdienst begann mit einer Lesung. Der langjährige Vorsteher, Priester i.R. Friedrich Borchert, las aus Psalm 122 die Verse 1-9. Damit wurde der Bogen zum Einweihungsgottesdienst geschlagen. Inhaltlich ging der Vorsteher in Anlehnung an den vom Chor wiederholt vorgetragenen Refrain "... fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht" (JLB 65) auf die Zuwendung Gottes ein, die letztlich immer wieder dafür sorgt, dass Menschen von Gott erfüllt werden und dieses auch als wachsende Frucht in ihre Umgebung tragen. Auch mit Blick auf die Gemeindeentwicklung war dieser Gedanke gut nachvollziehbar. Waren es bei Einweihung des Gotteshauses noch 55 Mitglieder, die zur Gemeinde gehörten, sind es heute immerhin 90 Gemeindemitglieder, darunter viele Kinder und Jugendliche.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde der Tag mit einem Gemeindefest im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. In einem Bildervortrag wurden viele schöne Erinnerungen an die Zeiten des Kirchenneubaus wach. Es wurde aber auch deutlich, dass der Kirchenbau seinerzeit nur durch enorme Eigenleistung der Gemeindemitglieder, insbesondere bei Anlegen des Außengeländes und des Parkplatzes möglich war. Die Stunden im Dorfgemeinschaftshaus wurden genutzt, um Erinnerungen auszutauschen und in geselliger Weise auf die "schöne, alte Zeit" zurückzublicken.

Erfreut war die Gemeinde über den Besuch des Ortsbürgermeisters Ralf Kleinfeld, der die neuapostolische Gemeinde im Dorfleben als sehr aktiv und lebendig wahrnimmt und seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, gemeinsam mit Mitgliedern der Kirchengemeinde Aktivitäten im Ort durchführen zu können. Er überbrachte zum Jubiläum die Grüße des gesamten Ortsrates.

V.H.